
Am vergangenen „Schmutzigen Donnerstag“ erwachten die Straßen von Ebersteinburg zu einem lebendigen Treiben, das mit einem ausgelassenen Faschingszug begann. Wir, die Grundschule Ebersteinburg, stolzierten als eine bunte und fröhliche Gruppe von SchülerInnen und Lehrerinnen durch die malerischen Gassen unseres Stadtteils. Mit rhythmischen Kanisterklängen, fröhlichen Liedern und selbst gedichteten Faschingssprüchen zogen wir unseres Weges und verbreiteten dabei eine ansteckende Freude.
Unser erster Halt war der örtliche Bäcker, wo wir mit einem herzlichen „Puo“ die frischen Köstlichkeiten bewunderten und uns mit einem kleinen Snack stärkten, bevor wir unsere Reise fortsetzten. Als nächstes stand der Besuch des Kindergartens auf dem Programm.
Die strahlenden Gesichter der Kinder und ihre begeisterte Aufnahme unserer bunt kostümierten Gruppe zauberten uns allen ein Lächeln ins Gesicht. Wir verteilten Süßigkeiten, tanzten mit den Kleinen und sorgten für eine fröhliche Atmosphäre, die den Kindergarten in ein wahres Faschingsparadies verwandelte.
Unser Höhepunkt des Tages war zweifellos der Besuch in der örtlichen Sporthalle, die von den Viertklässlern liebevoll und kreativ für das Faschingsfest hergerichtet worden war. Die bunten Girlanden und Luftballons schmückten die Halle, während die Bühne für ein abwechslungsreiches Programm bereitstand.
Unter der fachkundigen Leitung der beiden DJs begannen wir mit Spielen wie „Der Reise nach Jerusalem“, bei dem sowohl Jung als auch Alt mit Begeisterung teilnahmen.
Luftballontänze und atemberaubende Diaboloaufführung fesselten das Publikum, während akrobatische Einlagen und Tanzeinlagen für Staunen und Beifall sorgten.
Die Kinder konnten sich beim Kinderschminken in fantastische Wesen verwandeln und bei einem Kostümwettbewerb ihr Kreativität unter Beweis stellten.
Die kulinarischen Genüsse ließen ebenfalls keine Wünsche offen.
Ein reichhaltiges Fingerfood-Buffet, liebevoll von den Eltern vorbereitet, verwöhnte uns mit gesunden Leckereien, die perfekt
zu unserer ausgelassenen Stimmung passten. Hierfür geht ein großes Dankeschön an alle Köche und Köchinnen. Mit einem herzlichen „PUO PUO PUO“ bedankten wir uns bei allen, die zu diesem gelungenen Wochenabschluss beigetragen hatten. Der „Schmutzige Donnerstag“ in Ebersteinburg wird uns noch lange in Erinnerung bleiben als ein Tag voller Spaß, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente, der die Verbundenheit unserer Grundschulgemeinschaft einmal mehr unter Beweis gestellt hat.


Der kindlichen Fantasie wurden keine Grenzen gesetzt: Begeistert von den besonderen Kreiden experimentierten die Kinder mit verschiedenen Wisch- und Zeichentechniken. Und tatsächlich: die Kunstwerke der Kinder Artem Novytskyi, Valentina Schierz und Damian Elter wurden für die Ausstellung in der Trinkhalle ausgewählt. Gemeinsam mit Anne Brant Martorell besuchten sie die Vernissage, um dort bei der Ausstellungseröffnung geehrt zu werden. Und nicht nur das: auch erhielt das Bild von Artem Novytsyi einen Preis! Herzlichen Glückwunsch an alle Schülerinnen und Schüler, die sich in den vergangenen Wochen so intensiv mit unserer schönen Kurstadt künstlerisch beschäftigt haben!

Gedichte wurden vorgetragen, Lieder gesungen und einige Kinder haben Stücke auf ihren eigenen Instrumenten vorgetragen.
Für den musikalischen Rahmen sorgte die Ebersteinburger Kirchenband „Spielraum“, die von Cornelia und Jens Leiber geleitet wird. Passend zu der erzählten Weihnachtsgeschichte sangen die sechs Sängerinnen, zusammen mit einem Schlagzeuger, einer Pianistin und einem Gitarrist stimmungsvolle, christliche Lieder. Am Ende wurde gemeinsam mit den Kindern der Theater-AG das Lied „Weihnachten ist eine Zeit“ gesungen. Die Elternbeiräte sorgten für das leibliche Wohl, boten belegte Laugenstangen und Getränke. So ging ein stimmungsvoller Abend gemütlich zu Ende!
Am darauf folgenden, letzten Schultag hieß es auch in diesem Jahr wieder für alle Schülerinnen und Schüler: auf zur Schlittschuhbahn nach Baden-Baden! Für zwei Stunden wurde die Bahn reserviert und im wilden Getummel fand jeder einzelne großen Spaß und mindestens einen Partner zum Flitzen und Ausprobieren.
Der „Code“ zum Einlass war musikalischer Art, voller Vorfreude trällerten die Kinder das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“, bis sich die Eingangstür vollends öffnete.
Nachdem die Hände gewaschen und die Schürzen angezogen waren, ging es ans Kneten und Ausstechen. Jedes Kind hatte einen eigens vorbereiteten Platz mit Ausstechern, Teig, einer Rolle und kleinen Schälchen mit Zutaten zum Verzieren. Über eine Stunde verbrachten wir in dem kleinen Zelt und schon bald duftete es köstlich nach leckeren Butterplätzchen.
Die Kinder waren kaum zu bremsen und sangen fast durchgängig sämtliche Weihnachtslieder – sehr zur Freude von unserer Bäckermeisterin Michelle, die die Zeit mit unseren Kindern sichtlich genoss!
Am Ende wurden die Plätzchen liebevoll verpackt und durften mit nach Hause genommen werden. Es war ein stimmungsvoller, toller Vormittag!
Stimmsicher und selbstbewusst stellten alle Sängerinnen und Sänger ihr musikalisches Können unter Beweis. Mit dabei eine mitreißende Live-Band, die aus Petra Richter (Klavier), Hellmut Ruder (Gitarre) und Pieter Fourie (Cajon) bestand und jedes Lied stimmungsvoll begleitete.
Gespickt von theaterpädagogischen und tänzerischen Elementen, digitalen Videosequenzen und der Originalmusik – es war ein Highlight für Augen und Ohren, und diesmal vor allem für die Seele. Emotional mitgenommen verfolgte das Publikum die Geschichte, die von den Tieren der afrikanischen Savanne abwechselnd als Sprecher erzählt wird. Der kleine Löwenjunge Simba (Emilijo Brant Martorell/ Mathilda Göhler) macht sich mit seiner Freundin Nala (Fatma Baccouche/ Leonie Schwarz) auf den Weg, um das Geweihte Land zu erkunden. Seine Eltern Mufasa (Damian Elter-Gutierrez/ Aisar Slo) und Sarabi (Madeleine Ruder/ Annika Hussels) wollen ihn davon abhalten und beauftragen den Vogel Zazu, (Artem Novytskyi/ Jannis Setzler) auf ihn aufzupassen.
Doch der böse Onkel Scar (Jonah Bart/ Mathilda Dücker) schmiedet derweil mit seinen Hyänen (Julian Freyth/ Jayden Elter-Gutierrez) einen tödlichen Plan und lockt die beiden Löwenkinder in einen Hinterhalt. Mufasa stirbt unter den donnernden Hufen der aufgehetzten Gnus und als die beiden Stimmen des kleinen, verzweifelten Simbas und des Onkels Scar aus dem Nichts erklingen, blieb kaum ein Auge trocken. Für Aufmunterung sorgt nach dem Szenenwechsel das lustige Warzenschwein Pumba (Nikita Gorr) und sein bester Freund, das Erdmännchen Timon (Adriel Correa/ Ahmed Abdallah).
Sie genießen das Leben frei nach dem Motto „Hakuna Matata“ und überzeugen Simba, bei ihnen zu bleiben. Jahre vergehen und eines Tages treffen sie auf die mittlerweile ausgewachsene Löwin Nala. Sie versucht, Simba nach Hause zu holen, damit er dort seinen rechtmäßigen Platz als König einnehmen kann. Doch erst die aus dem Jenseits erklingende Stimme seines verstorbenen Vaters bringt ihn dazu, in das Geweihte Land zurück zu kehren. Dort angekommen müssen sie erschrocken feststellen, dass Scar und die Hyänen das Land haben verdorren lassen. Ein schwerer Kampf beginnt und die laute, eindrucksvolle Musik ummalt eine rein pantomimisch dargestellte Kampfszene zwischen allen Tieren. Scar stirbt eindrucksvoll durch einen im „Freeze“ geworfenen Stein. Die unmittelbar sich daran anschließende Schlussszene ist Ende und Anfang zugleich.
Der „Ewige Kreis“ schließt sich und alle Kinder der Theater-AG der Grundschule singen vor einer Sonnenaufgangskulisse das emotionale Schlusslied.
Die Kontakte konnten erfolgreich hergestellt und die dortigen Lehrer überzeugt werden – nun führen unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-4 Brieffreundschaften auf Englisch mit Kindern der „Danie Ackermann Primary School“ in Südafrika!
diese für 2,5 Tage in Gruppen.
Mitte der Woche trafen wir uns bei strahlender Sonne auf dem Schulhof und stellten uns gegenseitig unsere Ergebnisse vor.
sich herzlichst dafür zu bedanken!

